Sonntag, 6. September 2015

Norwegen 2015

Die Idee Norwegen zu bereisen entstand relativ spontan. Der heiße Sommer in Deutschland weckte das Bedürfnis nach kühleren Temperaturen. Und einen richtigen Roadtrip hatten wir schon lange nicht mehr gemacht.

Wir wählten die Route über Dänemark mit der Fähre. Es war eine spannende und völlig neue Erfahrung für uns, so eine lange Schiffsreise mit dem Auto zu unternehmen.






Wir erreichten Oslo am späten Abend bei bestem Wetter und ließen es uns nicht nehmen, die Stadt noch am gleichen Tag zu erkunden. Wir verbrachten dort noch einen weiteren Tag bis wir schließlich Richtung Lillehammer aufbrachen.












Das Städtchen hat unglaublich viel Charme und tolle kleine Geschäfte.
Weiter ging es am nächsten Morgen nach Kristiansund. In der verschlafenen Hafenstadt war am späten Nachmittag nicht mehr viel los. Für Aufregung sorgte lediglich der Verlust unseres Hotelschlüssels, der erfreulicherweise vom Hotelpersonal wiedergefunden wurde.








Unser nächstes Ziel war das zauberhafte Städtchen Alesund. Hier gab es eine Menge zu entdecken. Wir stärkten uns in der Altstadt, wo diverse Futter-Buden aufgebaut waren und eine Art Kochwettbewerb stattfand. Außerdem bestiegen wir den Stadtberg Aksla über 418 Treppen. Die Anstrengung wurde mit der wunderschönen Aussicht über die ganze Stadt belohnt.








Am nächsten Morgen brachen wir zum Geiranger Fjord auf und unternahmen eine halbstündige Tour mit einem Rib-Boat zu den wunderschönen Wasserfällen. Weiter ging es dann über steile Serpentinen zum höchsten Aussichtspunkt Norwegens. Als wir das Ziel erreichten, zeigte das Thermometer nur noch 5°C an.












Unterwegs zu unserem nächsten Übernachtungsziel in Laerdal machten wir Halt im Nationalpark und wanderten zum Briksdalen Gletscher. Die blauschimmernde Eismasse war sehr beeindruckend.








Unser nächstes Ziel war Bergen. Leider mussten wir einen Umweg von rund vier Stunden in Kauf nehmen, da ein Tunnel gesperrt war. So war es bereits spät, als wir die alte Hansestadt erreichten. Im Hafenviertel Bryggen war am frühen Abend nicht mehr viel los. Trotzdem machten wir einen langen Spaziergang durch die Stadt und fuhren schließlich mit der Floibahn zum Aussichtsberg, der 319 m über dem Stadtzentrum von Bergen liegt.










Den nächsten Vormittag verbrachten wir noch in Bergen und bummelten durch die unzähligen kleinen Geschäfte. Später machten wir uns auf den Weg nach Stavanger, unserem nächsten Übernachtungsstop.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Nationalpark um eine Wanderung zum Pulpit-Rock zu unternehmen. Die Gesamtstrecke von rund 8 km war sehr beschwerlich. Es ging steil berghoch über wackelige Steinstufen, die kein Ende zu nehmen schienen. Zusätzlich erschwert wurde die Wanderung durch fortwährenden Regen. Oben am Felsvorsprung war es unglaublich windig und kühl. Leider bot das Wetter nicht die besten Bedingungen für gute Bilder. Der Rückweg war ebenfalls anstrengend und beschwerlich, sodass wir uns nach ungefähr 3,5 Stunden Wanderung unglaublich freuten unser Auto wiederzusehen. Übernachtet haben wir schließlich in Lyngdal am Rosfjord.








Am nächsten Morgen brachen wir nach Kristiansand auf. Hier besuchten wir einen Tierpark und eine große Shoppingmall. Es regnete leider den ganzen Tag, sodass wir uns nicht aufraffen konnten die Stadt zu besichtigen. 




Unsere Reise näherte sich langsam dem Ende. Wir brachen schließlich wieder nach Oslo auf, wo uns am frühen Abend die Rückfahrt mit der Fähre nach Dänemark erwartete. Wir konnten über Nacht in unserer Kabine etwas schlafen, obwohl der starke Seegang mir etwas Sorgen bereitete. Von Dänemark aus wartete noch eine mehrstündige Autofahrt auf uns.

Insgesamt haben wir fast 5.000 km zurück gelegt.



Sonntag, 31. Mai 2015

Mexico 2015 / Honeymoon

Bis auf eine hartnäckige Erkältung, habe ich ausnahmslos positive Erinnerungen an Mexico. Mit unserem Hotel in Playa del Carmen hatten wir unglaubliches Glück. Uns erwartete täglich fabelhaftes Essen, das keine Wünsche übrig ließ. Unser Zimmer war großzügig und modern eingerichtet. Von der weitläufigen Pool-Landschaft und dem zauberhaften Palmen-Strand trennten uns nur wenige Meter.








Die ersten Tage waren wir relativ faul und ließen es uns am Meer oder an der Poolbar gut gehen. Mexico hat aber natürlich viel mehr zu bieten...










Wir mieteten für mehrere Tage einen kleinen Flitzer und besuchten die Maya-Ruinen von Coba und  Tulum. 
























Um zu schnorcheln verbrachten wir außerdem einen ganzen Tag im naturbelassenen Park Xel-Ha, wo es eine wunderschöne Unterwasserwelt zu entdecken gab. 






















Unvergesslich war auch der Ausflug zu Explor, wo wir atemberaubende Höhlen erforschten, die sich auf Bildern kaum festhalten ließen. Man muss es einfach live erleben. Besonders aufregend war es, sich hoch über den Bäumen über Seilbahnen in einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h fortzubewegen. Nichts für schwache Nerven!

Einen Tag nutzten wir, für einen Schnorchelausflug mit einem Boot auf dem offenen Meer. Starker Wellengang machte es jedoch schwer, das große Riff zu erkunden.




Ich war entzückt von der großartigen Tierwelt. Neben Nasenbären und knuffigen Agutis habe ich unzählige Leguane entdeckt. Außerdem durfte ich Bekanntschaft mit bunten Papageien, einem Tucan, einem frechen Affen und einem Löwenbaby machen.














Wir haben unglaublich sympathische, höfliche und hilfsbereite Menschen kennen gelernt, jeden Tag hervorragend gegessen und eine Menge Eindrücke und unvergessliche Erinnerungen mitgenommen. Ich habe mich trotz vorheriger Bedenken sehr wohl gefühlt und bin nur schweren Herzens nach insgesamt zwei Wochen wieder in den Flieger gestiegen. 

Mexico? Gerne wieder!!!