Mittwoch, 21. Januar 2015

Brüssel 2015

Am Wochenende haben wir bei schönstem Wetter Brüssel besucht. Unsere Sight Seeing Tour startete am Grand Central, dem Hauptbahnhof von Brüssel. Uns erwartete ein langer Fußmarsch zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Angefangen hatten wir mit der pompösen Kathedrale, die sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs befindet. 








Nicht weit entfernt war das Belgische Parlament zu finden.






Gegenüber liegt ein großer Stadtpark, durch den wir gemütlich schlenderten und irgendwann den Königspalast erreichten. 










Am Place Royal gönnten wir uns die erste belgische Waffel von einem Straßenverkäufer, die mir richtig gut schmeckte. 




Bevor wir die Luxus-Shopping-Meile erreichten gab es noch einen guten Kaffee auf die Hand. Als nächsten erreichten wir den Justizpalast und genossen eine schöne Aussicht auf die Unterstadt von Brüssel. Mit einem Fahrstuhl konnte man die Unterstadt bequem und schnell erreichen. Hier war deutlich weniger los auf den Straßen. Wir fanden interessante kleine Läden, Boutiquen und aßen unsere ersten belgischen Pommes.  Irgendwann erreichten wir die Kirche Notre Dame de Sablon mit ihrem kleinen, schönen Park. 




Danach kehrten wir um zum Place Royal und erreichten schließlich wieder den Hauptbahnhof und die wunderschöne Altstadt von Brüssel.  




In den königlichen Galerien gibt es unzählige, verlockende und sündhaft teure Schokoladen- und Süßwarengeschäfte. Uns lief das Wasser im Mund zusammen. Besonders angetan war ich von der Vielfalt der Macarons, die ich bisher noch nie gegessen hatte. Ich bereue den Moment als ich mir einen Vanille-Macaron zum Probieren kaufte. Er schmeckte himmlisch. Ich war auf der Stelle süchtig. Unser Hunger hatte sich nach diesem Exkurs ins Unermessliche gesteigert. Wir landeten schließlich in einem Steak-House außerhalb der Fressmeile und gönnten uns zum Nachtisch erneut eine Waffel mit Erdbeeren und Sahne. Dennis schwor danach nie wieder etwas zu essen...






Am nächsten Tag suchten wir uns im Zentrum der Stadt ein kleines Bistro, wo wir für kleines Geld frühstücken konnten. Wir beide hatten höllischen Muskelkater in den Beinen, da wir am Vortag über 20 km gelaufen waren. Wir  besichtigten nach dem Frühstück den berühmten Grand Place, den wir am Abend zuvor schon kurz besucht hatten. Es ist wirklich ein atemberaubender Platz, der abends mit all seinen Lichtern jedoch noch ein bisschen beeindruckender wirkt, als am Tag. 






Es gab einen Starbucks Kaffee auf die Hand und dann machten wir uns auf den Weg ins Europaviertel, wo sich auch unser Hotel befand. Als wir das Europäische Parlament erreichten, wurde ich etwas unleidig, weil meine Beine immer mehr schmerzten. Dennis bestand aber darauf, dass wir das Besucherzentrum aufsuchen. Hier hielten wir uns ein knappes Stündchen auf und taten was für unsere Bildung. Im Anschluss schauten wir uns das gewaltige Berlaymont-Gebäude an und machten uns von da aus zu unserer letzten Station, dem Triumpfbogen, der sich an einem großen Park befindet. Ich hatte mittlerweile genug gesehen, nötigte Dennis auf einer Parkbank zu rasten und Macarons zu essen, die wir unterwegs gekauft hatten. Ich muss sie unbedingt probieren selber zu backen!
















Bevor wir wieder Richtung Heimat aufbrachen, machten wir einen kurzen Abstecher zum Atomium. Die Architektur ist beeindruckend. 







Brüssel ist wunderschön und es gibt viel zu entdecken. Mit seinen vielen Parks und Grünanlagen ist die Stadt im Sommer sicher auch eine Reise wert. Ein Wochenende reicht kaum aus, um die Stadt richtig kennen zu lernen. Aber wir haben einen guten ersten Eindruck und kommen gerne wieder.